Warum Viele lieber leiden, als um Hilfe zu bitten!

... mach ich doch gerne. Aber zum Helfen gehören zwei: eine Person, die hilft, und eine, die Hilfe annimmt. Und das fällt oft schwerer, als man glaubt.

"Wenn die Not am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten", behauptet das Sprichwort.
Aber in Krisenzeiten auf die Hilfe von höheren Mächten zu bauen, kommt den meisten Zeitgenossen heute naiv vor. Für medizinische Probleme sind der Arzt bzw. das Gesundheitssystem zuständig, für die materiellen Härten der Sozialstaat und für die Reparaturarbeiten an den seelischen Baustellen bieten sich psychologische Beratungsstellen an. Religion und Kirche haben zwar immer noch den Ruf, Trost und Beistand zu spenden, aber die Kirchen sind längst nicht mehr die einzigen Ansprechpartner in prekären Lebenslagen. Grundsätzlich ist diese Entwicklung zu begrüßen, möchte ich hier als Vorsitzender des Brieselang hilft e.V. betonen.

Wir bieten Hilfen in fast allen Lebenslagen an, es bedarf einfach nur einer kurzen Info an den Verein. Hier gibt es kompetente Menschen die selbstlos Unterstützung und Hilfen anbieten.

Es ist ja eine ganz große, auch sozialstaatliche, wohlfahrtsstaatliche Errungenschaft, dass wir Rechtsansprüche auf Hilfeleistungen definiert haben. Es ist nicht mehr der Gnade eines anderen überlassen, ob ich jetzt Hilfe bekomme oder nicht. Sondern ich habe einen Rechtsanspruch darauf.
Hier setzen wir als Verein an und unterstützen so Menschen in Notsituationen.